Ereignisse 1. Halbjahr - archivsbsz

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Ereignisse 1. Halbjahr

Schuljahr 2013/2014

Besuch und Podiumsdiskussion des Präsidenten des Europaparlaments, Martin Schulz, ein Glanzlicht zum 10. Jubiläum der ersten Verleihung des Titels Europaschule

Am 2. September 2013 kam abends hoher Besuch in die voll besetzte Aula des SBSZ Hildburghausen. Martin Schulz, der Präsident des Europäischen Parlaments, begleitet von der SPD-Bundestagsabgeordneten Iris Gleicke und dem Hildburghäuser Landrat Thomas Müller (CDU). Nach kurzen Vorträgen zum Thema Europa begann die Podiumsdiskussion mit den Schülern Linda Gehring, Franziska Hoffmann, Sebastian Siebensohn und dem Lehrer Rolf Schildknecht, die von Thomas Apfel vom Radio Eins Coburg moderiert wurde. Es folgt der Bericht zweier Schüler.

„...denn der Geist einer Europaschule ist ein Geist der Toleranz, des Respekts und der Freiheit!“

Wie sieht die Zukunft Europas aus? Welche Rolle spielt man persönlich dabei? Kann ich überhaupt etwas bewirken? Um diese Fragen zu klären, versammelten sich die Schüler und Lehrer des Beruflichen Gymnasiums Hildburghausen sowie zahlreiche weitere Gäste am Abend des 2. September in der Aula des Berufsschulzentrums. Zusammen mit Martin Schulz, dem Präsidenten des Europäischen Parlaments, wollte man über das Thema „Jugend und Europa“ debattieren. Nachdem Tim Stammberger am Klavier für den musikalischen Rahmen gesorgt hatte, begann Schulleiterin Frau Noll mit ihrer Begrüßungsrede. Dort machte sie deutlich, wie stolz wir auf den Titel „Europaschule“ sein können. Ihrer Meinung nach zeigt dies, dass wir tagtäglich an der Verwirklichung der europäischen Idee arbeiten und somit auch Veranstaltungen wie an diesem Abend ermöglichen können.
Auch zu Gast waren Iris Gleicke, Bundestagskandidatin der SPD, und der Landrat Thomas Müller. Frau Gleicke ließ es sich nicht nehmen, einige einführende Worte an die anwesenden Schüler zu richten. Dabei machte sie klar deutlich, dass man Europa nicht aus der Vergangenheit regieren kann und deshalb junge Leute notwendig seien, die für Zukunft stehen.
Daraufhin ergriff Martin Schulz das Wort. Gleich zu Beginn machte er klar, dass er der Stadt Hildburghausen sehr verbunden ist. Grund dafür ist sein Besuch nach dem Mauerfall als Bürgermeister der Partnerstadt Würselen. Damals bot er seine Hilfe beim Aufbau der Stadtverwaltung an. In diesem Zusammenhang verlor er auch einige Worte zum Thema DDR. „Das Konstrukt DDR war für mich als Jugendlicher unvorstellbar. […] Mir war nicht klar, was Unfreiheit bedeutet.“ Mit diesen Aussagen mahnt er zugleich die Jugend, die die Pflicht hat, so etwas nicht noch einmal geschehen zu lassen. „[...] denn der Geist einer Europaschule ist ein Geist der Toleranz, des Respekts und der Freiheit!“, fügte er noch hinzu. Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass diese Freiheit nicht selbstverständlich ist – besonders wenn man den Blick auf den Nahen Osten richtet. Europa ist ein Fels in der Brandung einer sonst stürmischen See und verlangt deshalb Tag für Tag über Grenzen hinausgehende Zusammenarbeit. „Europa ist in seiner unperfekten Art allemal besser als Hass, Intoleranz oder Nationalismus – und ich bin dankbar dafür.“, sagte er zum Abschluss seiner Rede und erntete damit großen Beifall.
An die Ausführungen von Herrn Schulz knüpfte eine Podiumsdiskussion der besonderen Art an. Neben dem Moderator Thomas Apfel vom Radio Eins Coburg und seinem Ehrengast Herrn Schulz nahmen die Schüler Sebastian Siebensohn, Franziska Hoffmann sowie Linda Gehring vom Beruflichen Gymnasium Hildburghausen an der Diskussionsrunde teil. Auch Herr Schildknecht, Lehrer für Deutsch und Geschichte am SBSZ, war Mitglied des Gremiums. Bereits einige Tage zuvor wurde die Schule über die Thematik des Gesprächs in Kenntnis gesetzt: Bildungschancen für Jugendliche innerhalb der europäischen Union. Schon die erste Frage des Moderators „Warum ist Europa so wichtig?“ beantwortete der Präsident des Europäischen Parlaments mit Bravur. Dabei betonte er vor allem, wie wichtig es sei zu begreifen, dass unser Wohlstand nicht selbstverständlich ist. Er wies trotz der momentanen wirtschaftlichen Stärke Deutschlands darauf hin, dass auch andere Länder nicht zu vernachlässigen seien. Unter verschiedenen Gesichtspunkten sollten wir sie im Blickfeld behalten und könnten ihnen mit der Durchsetzung gemeinsamer Vorstellungen vielleicht sogar die Richtung bei der Europawahl vorgeben. Linda Gehring erkundigte sich an diesem Abend über den Aspekt, was die Ziele des Programmes „Lebenslanges Lernen“ sind. Herr Schulz äußerte hierzu: „ Wir wollen jedem EU-Bürger Förderungen, Schulungen und das Sammeln neuer Erfahrungen durch Austauschprogramme ermöglichen. Voraussetzung eines jeden Jobs ist immerhin berufsbegleitendes Lernen, was selbstverständlich auch in Zukunft gewährleistet werden soll.“ Verschiedene Seminare und Bildungsreisen für Schüler werden so gut wie möglich durch die Institutionen auf europäischer Ebene betreut. Dennoch gibt es laut Herrn Schildknecht immer noch zahlreiche Hürden, die einer Verwirklichung dieser Exkursionen im Wege stehen. Zur großen Überraschung des Lehrers verkündete Herr Schulz daraufhin, dass eine Einladung zu einem Besuch des EU-Parlaments in Brüssel erfolgen werde, bei dem er sich mit seinen Schützlingen vom Gegenteil überzeugen könne. Vermutlich wird dies bereits im Jahr 2014 der Fall sein.
Sehr anspruchsvoll - und mit einer kurzen Bedenkzeit verbunden - war die Frage der Schülerin Franziska Hoffmann. Sie wollte genauere Informationen darüber, wie ein einheitliches Bildungssystem in Europa verwirklicht werden könne. Mit Bedauern erklärte Herr Schulz, dass dies kein Zuständigkeitsbereich der EU sei, da Mitgliedsstaaten oftmals nicht bereit sind, Kompetenzen abzugeben. Mit einer Ausweitung von Austauschprogrammen werde es trotz knappem Haushalt hoffentlich zu einer Verbesserung kommen. Die Bedeutung dieses Themas für junge Menschen ist schließlich längst kein Geheimnis mehr. Noch dazu sei es ein Unding, dass hochqualifizierte Bildungsabschlüsse in einem anderen EU-Land nicht anerkannt werden. In diesem Zusammenhang wurde unter anderem auch das Problem Jugendarbeitslosigkeit und deren Bekämpfung diskutiert. Laut Martin Schulz kann man dem durch eine Ankurblung der Wirtschaft am besten gegensteuern. Bleibt also abzuwarten, ob sich die Situation zu Gunsten der jungen Generation entwickelt.
Was haben wir jungen Leute nun aus dem Abend mitgenommen? Werte müssen bewahrt werden! Das soll vorwiegend der Jugend von Europa bewusst werden, denn Sicherheit und Frieden sind längst nicht selbstverständlich. Wir haben die Verpflichtung, dass diese Begriffe auch in Zukunft als Synonyme für Europa gelten. Felix Sausemuth, Kevin Günther (Klasse A11b)
Fortbildung im Team: Verständnisintensives Lernen

Anerkennung für die Fortbildungsarbeit des SBSZ
Unsere Schule wurde als Startprojektschule in das Startprojekt "Entwicklung innovativer Lernumgebungen" des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur aufgenommen.












Fortbildung im Team: Verständnisintensives Lernen
In den ersten Stunden am 2. Oktober fanden sich alle Lehrkräfte in der Aula in 4er Teams ein, um mit Übungen sich mit "Verständnisintensivem Lernen" vertraut zu machen. Das dient dazu, im Umgang mit den Jugendlichen besser auf diese reagieren zu können, um Konflikte zu vermeiden und besser und erfolgreicher unterrichten zu können. Das verringert die große Belastung der Lehrkräfte und trägt daher zur Gesunderhaltung bei. Denn das ist eines der beiden großen Ziele beim Projekt "Eigenverantwortliche Schule", mit der sich das SBSZ zum Ziel gesetzt hat, die Schule und den Unterricht weiter zu entwickeln, damit der Bildungs- und Erziehungsauftrag auch weiterhin erfüllt werden kann. Der Dozent, Herr Weyrauch, hat eine langjährige Erfahrung mit Lernmethoden. Er betonte, dass man akzeptieren muss, dass beim Lernprozess Bewusstsein UND Gefühl eine Rolle spielen. Und dass 45 Minuten vielen Schülern nicht reicht, um alles zu verstehen, so dass sie mehr Zeit bekommen müssen.
Viele Lehrer haben den Anspruch, alles perfekt vorzutragen. Wichtiger aber ist es, dass Schüler mitdenken und mit der mangelnden Perfektion umgehen lernen. Schüler sollten bei den Lösungen mit einbezogen werden, also miteinander über Lösungsweg und Ergebnisse reden. Mehr Achtung für den anderen ist eine der Konsequenzen.
Herr Weyrauch erinnerte daran, dass Schüler in einem Prozess stehen und daher "falsch" und "richtig" nur temporär von Bedeutung sind. Lehrer sollten vor allem nicht werten, sondern beobachten, nicht kritisieren, sondern miteinander sprechen, und nicht pauschal wiederholen, sondern Ideen und Variationen entwickeln. Wenn man mit den Augen der Lernenden schaue, so Herr Weyrauch, könnte man den Lernprozess besser verstehen und darauf reagieren. Wenn der Schüler das Gefühl bekommt, dass er die Aufgabe geschafft hat oder zumindest schaffen könnte, dann wird er die nächste Aufgabe nicht ablehnen. Im Nachvollziehen des Lernweges beim Schüler steckt die Basis für eine angemessene Reaktion, wo auch der Schüler verstehen kann, was an seinem Lösungsweg falsch war.

SBSZ auf der Berufsinformationsmesse in Suhl vertreten
Nichts ist heutzutage wichtiger als vernetzt zu sein. Schon lange gilt, dass das SBSZ auf vielen Veranstaltungen vertreten ist, wo es um Informationen für die Jugendlichen unserer Region geht. Dazu gehörte auch in diesem Herbst wieder ein Stand des SBSZ auf der Berufsinformationsmesse in Suhl. Die Lehrerinnen Frau Hartenstein und Frau Wilfer, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Jugendlichen über die bei uns vorhandenen Bildungsgänge, Schularten und angebotenen Berufsausbildung zu informieren, haben zusammen mit dem Abteilungsleiter, Herrn Jacob, unsere Bildungseinrichtung präsentiert. Um das breit gefächerte Angebot unserer Schule übersichtlicher darzustellen, wurden diesmal so genannte Rollups aufgestellt. Auf ihnen kann der interessierte Besucher mit einem Blick die Schwerpunkte erfassen, die für unsere Schule sprechen. Darüber hinaus hat Frau Wilfer als Beratungslehrerin noch viele Informationen für diejenigen parat, die mehr zu den Wegen zu einem bevorzugten Beruf wissen möchten.

Alles in allem konnten viele Gespräche mit Jugendlichen geführt werden; der Informationsbedarf ist groß. Wir wollen einen aktiven Beitrag dazu leisten Jugendlichen zu helfen, die demnächst vor der Qual der Wahl stehen, welchen Weg sie in Sachen berufliche Zukunft einschlagen sollen. Nur informierte Jugendliche werden nicht unangenehm überrascht, wenn sie in den ersten Wochen einer Ausbildung merken, dass dieser Beruf nicht passt oder sie einen anderen Weg, z. B. über eine Höherqualifizierung mit Abitur und Studierfähigkeit wie in unserem Beruflichen Gymnasium, hätten nehmen können.

Tag der offenen Tür und Berufinformationstag im Haus 1 ein voller Erfolg
Das Angebot des SBSZ wurde kräftig unterstützt von den Firmen und Organisationen, die auf ihren Ständen für Ausbildungsplätze warben. Schon zur Eröffnung drängelten sich viele interessierte Jugendliche im Erdgeschoss, wo sie u. a. mit einem großen Halloween-Buffet begrüßt wurden. Sie konnten auch ein Exemplar unserer Schülerzeitung kaufen, die im Rahmen des Fachpraxisunterrichts in der Berufsfachschulklasse W13 erstellt wird. In den Räumen im Erdgeschoss von Haus 1 und auch im 1. Stock boten zahlreiche Firmen Informationen zu den von ihnen ausgebildeten Berufen an; fast alle namhaften Betriebe im Landkreis waren vertreten, darunter auch die Krankenkassen und das Landratsamt. Die Bundeswehr war auch mit einem Infostand vertreten. Das SBSZ seinerseits hatte seine Fachräume geöffnet, wo die Auszubildenden an den großen Maschinen zur Bearbeitung von Holz und Metall ausgebildet werden. Das Design für die zu bearbeitenden Holz- und Metallstücke wird mit modernster Software am PC erstellt. Für den kleinen Hunger gab es ein reichliches Angebot sowohl von Auszubildenden des SBSZ und dem Personal der Cafeteria.
Weitere Bilder finden Sie unser Bildergalerie unter www.bilder.sbsz-hildburghausen.de.

11. SchulKinoWoche
Das erklärte Ziel der SchulKinoWoche, an der insgesamt 14 Klassen teilgenommen haben, ist es, sich intensiv mit den Wirkungen und zentralen Aussagen von Kinofilmen sowie der speziellen Filmsprache auseinanderzusetzen und die Medienkompetenz von Jugendlichen zu stärken. Bei diesem langwierigen Prozess geht es darum, dass die Schulen ihren Beitrag zur Medienkompetenz leisten, unterstützt durch die jugendbezogene Schulsozialarbeit, die diese Projekte jährlich anpasst und mitgestaltet.
Gezeigt werden Filme, die z. B. Behinderungen, Menschenwürde, Inklusion, Freundschaft oder Solidarität zum Gegenstand haben; zur Auswahl standen „Ziemlich beste Freunde“ und „Der ganz große Traum“. Im Unterricht, z. B. in Deutsch oder Religionslehre oder Ethik, kann man die Filme behandeln. Bei Sonderveranstaltungen können die Jugendlichen mit Filmemachern, Schauspieler und Schauspielerinnen ins Gespräch kommen. Zur Vor- und Nachbereitung des Kinobesuchs im Unterricht gibt es kostenfrei didaktisch aufbereitetes Begleitmaterial. Dazu gibt es Lehrerfortbildungn, die den Einstieg in die Filmanalyse erleichtern. Im Anschluss an die Projektwoche besteht für Jugendliche die Möglichkeit, sich als Filmkritiker an einem Schülerschreibwettbewerb zu beteiligen.

Tag der offenen Tür im Ausbildungszentrum Eisfeld
Alle teilnehmenden Schüler der Klassen BFS T12, T13 und BVJ13c erkundeten mittels eines von den Fachlehrern und Schulsozialarbeiters erstellen Fragebogen das Ausbildungszentrum und die ausstellenden 10 metallverarbeitenden Betriebe und deren Ausbildungsplätze und Arbeitsbedingungen.
Durch diesen regen Austausch mit Schülern und Arbeitgebern konnte für den metallverarbeitenden Bereich einen sehr guten Überblick zu den Chancen und Möglichkeiten in der Berufswelt der Region Hildburghausen gegeben werden.



Feintechnik Sponsoring: Neue Tabellenbücher für das SBSZ Hildburghausen
Die Feintechnik GmbH Eisfeld hat dem SBSZ zwei Klassensätze Tabellenbücher zur Unterstützung der Fachausbildung der Zerspanungsmechaniker und Werkzeugmacher gesponsert. Diese Bücher können in Zukunft sowohl für den Fachunterricht als auch für die Prüfungsvorbereitung genutzt werden. Herr Fritz, Fachlehrer in diesem Berufsfeld, erhielt die 27 Bücher persönlich im Betrieb in Eisfeld, überreicht von Herrn Weber, Personalleiter der Feintechnik GmbH.

Wir danken dieser Firma für dieses Engagement bei der Ausbildung des Nachwuchses an unserer Schule.

Neu an unserer Schule: Diana Hofmann, Sozialpädagogin
Seit Mitte Oktober 2013 verstärkt Diana Hofmann unsere Kollegium in einem wichtigen Bereich: der Schulsozialarbeit. Von Montag bis Donnerstag, jeweils 7:00 bis 15:00 Uhr, können Schülerinnen und Schüler aller Klassen zu einem Gespräch mit ihr kommen. Sie bietet Hilfe bei Schulproblemen, Praktikumssuche, Problemen mit dem Ausbildungsbetrieb, Stress mit den Eltern, Lernschwierigkeiten oder Schulmüdigkeit.Außerdem hilft sie beim Ausfüllen von Formularen, Behördengängen, Geldsorgen, Mobbing, Problemen mit Drogen und Alkohol und vielen anderen Fragen. Es gibt so viele Dinge, die einem das Leben schwer machen, aber Frau Hofmann wird sich dieser Probleme mit aller Kraft annehmen und jedem ihre Hilfe anbieten, der das möchte. Wichtig ist, dass alle Gespräche der Schweigepflicht unterliegen. Natürlich können sich auch Eltern an sie wenden, und Lehrkräfte sind auch eingeladen, sie um Rat zu fragen.

Ihr Büro befindet sich im Haus 1, im Raum 02/56, gut fünf Türen weiter nach dem Sekretariat. Sie ist im Hause telefonisch zu erreichen unter 03685 7945-24,
mit dem Mobiltelefon unter 0171 2991715.
Per E-Mail ist ein Kontakt möglich über d.hofmann@sbsz-hildburghausen.de.

Känguru: Der etwas andere Wettbewerb in Mathematik
Zum 20. Mal "hüpft" das exotische Tier im Namen der Mathematik durch die Klassenzimmer Deutschlands. Schüler in fünf Klassenstufen. Unsere Teilnehmer gehören zur Gruppe Klasse 11 bis 13. Die Anmeldefrist für 2014 war am 21. Februar abgelaufen; der Kängurutag ist in diesem Jahr nam 20. März. An diesem Tag arbeiten alle Teilnehmer zugleich an den Lösungen ihrer Aufgaben, dies dann erhalten haben. Die Lösung einer Aufgabe ergibt einen Buchstaben, der online eingegeben wird. Aufwendiges Einsammeln, Verpacken und Abschicken und mühevolles Auswerten waren früher langwierig und nicht immer fehlerfrei, heute kann über die Onlineregistrierung von Schulen und Schülern und der Eingabe der Ergebnisse noch am selben Tag ermittelt werden, wer richtig und wer falsch lag. Kurzt danach werden auch Urkunden und Preise verschickt. Dieser Wettbewerb macht das von manchen Jugendlichen als eher problematisch angesehene Fach Mathematik ein Stück attraktiver und abwechslungsreicher.

Pilotprojekt „Sporthelfer“: Die ersten Ausweise wurden überreicht
Herr Hofmann vom Kreissportbund und Frau Seber vom Landessportbund konnten die ersten Ausweise (gültig für 4 Jahre) für die Sporthelfer im Rahmen der Weihnachtsfeier am Gymnasium Georgianum überreichen. In einem Pilotprojekt wurden Schülerinnen und Schüler an fünf Schulen zum Sporthelfer ausgebildet. Frau Seeber, die sich landesweit für das Ehrenamt einsetzt („Gib‘ Ehrenamt ein Gesicht“), warb bei den frisch gebackenen Sporthelfern für das Engagement für den Sport. Sie dankte auch den Sponsoren aus der Wirtschaft, alles namhafte Betriebe aus der Region, für deren Unterstützung, so dass der Lehrgang kostenlos angeboten werden konnte.
Dies ist die erste Stufe von ehrenamtlich tätigen Helfern bei Sportveranstaltungen. Die nächste angebotene Ausbildung ist die zum Übungsleiter, die auch mehr Stunden umfassen wird. Schließlich können Interessierte auch noch eine Ausbildung zum Vereinsmanager machen, die allerdings wesentlich mehr Stunden umfasst.
Die neuen Sporthelfer vom Beruflichen Gymnasium des SBSZ sind Michel Adelmann, Sebastian Böttger, Marcel Gertloff, Felix Grimm, Benjamin Menzel, Andreas Rebinger und Isabel Schmidt, die nicht dabei sein konnte. Allen einen herzlichen Glückwunsch und Dank für das ehrenamtliche Engagement im Sport.

SBSZ-Präventionstag 2014
Zwei Themenbereiche standen beim SBSZ-Präventionstag im Mittelpunkt: "Abhängigkeit / Sucht und Gewalt" und "Schuldenprävention". Das SBSZ will damit den Jugendlichen an unserer Schule in diesen Bereichen des Lebens mehr Handlungskompetenz ermöglichen.
Unsere Schulsozialarbeiterin Diana Hofmann führte am Mittwoch, 22. Januar 2014, in Zusammenarbeit mit der Landespolizeiinspektion Suhl und Frau Ploch von der Polizeilichen Beratungsstelle eine Veranstaltung zum Themenbereich "Abhängigkeit / Sucht und Gewalt" mit den Klassen TH13, BVJ13a, b, c in der AUla im Haus 1 durch. Neben der Drogen- und Gewaltprävention ging es auch um Zivilcourage, Internetkriminalität und Stalking, einem erst kürzlich in die öffentliche Wahrnehmung gerücktem Thema.
Der Themenbereich "Schuldenprävention" war Thema einer zweiten Veranstaltung im Klassenraum 03/34 an diesem Tag, an der die Klassen T12, T13, W12 und W13 teilnahmen. Die Jugendlichen sollen für die Risiken der Verschuldung und der Überschuldung sensibilisiert werden. Sie sollen über ihre eigenen Konsumwünsche und ihr eigenes Konsumverhalten nachdenken lernen, um finanziell nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren. Dabei unterstützte uns Frau Langner-Schneider von der Schuldner- und Insolvenzberatungsstelle der Frauenakademie Hildburghausen e. V.















Letzte Klassen der Assistentenausbildung am SBSZ verabschiedet
Am Freitag, 31. Januar 2014, ging eine seit gut zehn Jahren bestehende Ära zu Ende: Mit der Zeugnisübergabe an die Schülerinnen und Schüler der Klassen KA10 und TA10 wurde der letzte Jahrgang im Rahmen der Doppelqualifikation verabschiedet. Sie erhielten das Zeugnis der Höheren Berufsfachschule als Kaufmännische Assistenten für Betriebswirtschaft und als Technische Assistenten für Informatik. Ihre Ausbildung war teilweise in die Lehrpläne am Beruflichen Gymnasium integriert; dadurch konnten sie ein halbes Schuljahr einsparen. Sie haben nun sowohl ein vollwertiges Abiturzeugnis, mit dem sie ein Fach ihrer Wahl studieren können, als auch eine Berufsausbildung als Assistenten, mit der sie sich in der Wirtschaft bewerben können.

Die im Wesentlich praxisorientierten Fächer der vergangenen Monate umfassten eine gediegene Unterrichtung im Bereich Wirtschaft (KA10) und Datenverarbeitungstechnik (TA10). Während die Kaufmännischen Assistenten Praktika in Betrieben hatten und dort viel Erfahrung sammeln konnten, erhielten die Technischen Assistenten eine profunde Ausbildung in Netzwerktechnik vom führenden Netzwerkhersteller Cisco in der schuleigenen Cisco Networking Academy unter der fachkundigen Anleitung der beiden von Cisco zertifizierten Lehrer Hr. Lohmann und Hr. Wiemer.

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