Ereignisse 2. Halbjahr - archivsbsz

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Ereignisse 2. Halbjahr

Schuljahr 2014/2015
Besuch einer Abschlussklasse einer Regelschule aus dem benachbarten Bad Rodach
Am Dienstag, de 10. Februar, besuchte die Abschlussklasse der Regelschule aus Bad Rodach unsere Schule. Die Jugendlichen werden im Sommer ihren Hauptschulabschluss machen und möchten natürlich wissen, welche Möglichkeiten sie für ihre berufliche Zukunft haben. Im Vordergrund ihres Interesses stand die Möglichkeiten und Inhalte der bei uns angebotenen Berufsfachschule mit den Schwerpunkten Wirtschaft/Verwaltung und Technik. Frau Wilfer, unsere Beratungslehrerin, erläuterte neben dem System des Thüringer Schulsystems ausführlich die verschiedenen Berufsfachschulformen. So ist die Durchlässigkeit der Schulen ein wichtiger Vorteil in Thüringen und ermöglicht jedem Jugendlichen Abschlüsse auf mehreren Wegen, u. a. auch über die Berufsfachschule. Damit die Informationen auch später zur Verfügung stehen, verteilte sie Flugblätter mit Fakten zur BFS, und Herr Marmulla zeigte die Informationsmöglichkeiten der Internetseiten des SBSZ. Bei Interesse können Jugendliche sich per Brief, Internetkontakt oder persönlich für die Berufsfachschule anmelden.


Tag der offenen Tür 2015
Am eher Wolken verhangenen Samstag, am 21.2.2015, öffneten sich wieder die Türen des Technikums. Die Schulleitung hatte eingeladen und Lehrerinnen und Lehrer erwarteten mit vielen Schülern, die ihren freien Samstagvormittag geopfert hatten, die Gäste. In den Klassenräumen und Fachkabinetten hatten die Fachschaften Info-Material aufbereitet und standen für die Fragen des interessierten Publikums zur Verfügung. Die wohl am meisten gestellte Frage war die nach der Gültigkeit des Abiturzeugnisses für das Studium, die alle Lehrer beantworten konnten: Es ist ein Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife und berechtigt daher zu einem beliebigen Studium an einer Universität in Deutschland.
Ebenso interessierten sich die Gäste für die Berufsfachschule, mit der die Absolventen einen vollwertigen Realschulabschluss bekommen. Ab 9 Uhr bewegte sich ein steter Strom von Besuchern in das Schulhaus an der Helenenstraße. Im Eingangsbereich des Hauses wurden sie von den Vertretern der Schulleitung begrüßt. Die meisten zog es schnell nach oben zum Vortrag des Oberstufenleiters, Herr Studienrat Möller. Nicht wenige Interessenten mussten auf den nächsten Vortrag eine Stunde später vertröstet werden, so viele Zuhörer hatten sich zu den ersten Terminen eingefunden.
Fast alle Besucher machten sich auf den Rundgang durch das ganze Haus. Nach so vielen Informationen konnten sich die Besucher mit einer Bratwurst stärken, die Schüler der Abschlussklassen im Hof auf dem Holzkohlengrill köstlich zubereitet hatten, um mit dem Reingewinn ihre Abi-Kasse etwas aufzubessern. In der Cafeteria gab es selbst gebackenen Kuchen in großer Auswahl, den neben Lehrerinnen Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule gebacken hatten.


Regionalmesse Neuhaus
Quelle: amadeus Verlag Sonneberg
Auch in diesem Jahr beteiligte sich unsere Schule am 6. und 7. März 2015 an der Regionalmesse in Neuhaus. Wir möchten den Betrieben und potentiellen Auszubildenden dabei helfen, den richtigen Weg in eine gute berufliche Zukunft zu finden. Natürlich informierten Frau Siegmund und Frau Matthäi, beides Fachlehrerinnen mit viel Erfahrung im Bereich Wirtschaft und Verwaltung, auch über die Bildungsgänge Berufliches Gymnasium, sowohl Wirtschaft als auch Technik, die Berufsfachschule 1-/2-jährig, ebenfalls mit den Fachrichtungen Wirtschaft/Verwaltung und Technik, und das Berufsvorbereitungsjahr mit seinen Möglichkeiten. Der Andrang war groß, und das Interesse an den Informationen stand dem in nichts nach.


Ausstellungen zum Ersten Weltkrieg
"Momente des Ersten Weltkriegs. Beiderseits der Frontlinie" und "14/18 - mitten in Europa" sind zwei Fotoausstellungen, die aus Anlass der 100. Wiederkehr des Beginns des 1. Weltkriegs in diesem Jahr in der Aula des Hauses 1 des SBSZ gezeigt werden. Eine Fotoausstellung zeigt Bilder, die heute eher verstörend wirken. Die Mütter, die ihren Söhnen mit Taschentüchern hinterherwinken, weil sie zum Wehrdienst eingezogen wurden, sind nur wenige Meter von den Bildern von Schützengräben entfernt, in denen Millionen von Soldaten sterben mussten. Der weißrussische Historiker und Sammler Vladimir Likhodedov hat Bilder dazu zusammengetragen. Die zweite Ausstellung wird vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Thüringen, gestaltet. Sie sollen den Sinn dafür schärfen, was als "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" die Menschen ins Unglück stürzte und die Grundlage für die nächste Katastrophe, den Zweiten Weltkrieg bildete.
Schüler des Beruflichen Gymnasiums des SBSZ, die Anfang des Schuljahres im Rahmen einer Schulpartnerschaft ihre Freunde und Freundinnen in ihrer weißrussischen Heimat, in Glubokoje, besucht hatten und in einem Projekt an den Kriegsgräbern und Gedenkstätten in beiden Ländern arbeiteten, ergänzten in einem Vortrag die Reden des Vertreters der weißrussischen Botschafters und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge sowie des Hildburghäuser Landrats.
Die Ausstellungen sind bis zum 26.März geöffnet.



Ausbilderstammtisch
Ein ständiger Informationsaustausch zwischen unseren Ausbildungsbetrieben und unserer Schule ist wichtig, um Inhalte und Ziele aufeinander abzustimmen, damit wir unseren Auszubildenden eine gute Bildung und einen guten Abschluss bieten können. Daher trafen sich am 24. März 2015 die Ausbilderinnen und Ausbilder im Lehrrestaurant des SBSZ, um sich besser kennen zu lernen und einen persönlicheren Kontakt aufzubauen, mögliche Probleme zu erörtern und die Zusammenarbeit zu stärken.
In diesem Jahr waren Ausbildungsbetriebe aus dem kaufmännischen Bereich, konkret für Logistikberufe und Büroberufe, eingeladen. Frau Müller, Abteilungsleiterin, begrüßte im Namen der Schulleitung die zahlreichen Ausbildungsverantwortlichen und Vertreter der Betriebe mit einer kurzen Einleitung. Danach erläuterte Frau Maruhn, Fachlehrerin für Wirtschaft, die Neuerungen im Beruf „Ka ufmann für Büromanagement“. Frau Hartenstein, ebenfalls Fachlehrerin für Wirtschaft, informierte über die Ausbildung in den Berufen Fachlagerist und Fachkraft für Lagerlogistik und vermittelte den aktuellen Stand der Ausbildungsbedingungen und -inhalte in diesem Bereich.
Schließlich erfolgte eine rege Diskussion rund um den Ausbildungsalltag. Viele Fragen und Probleme konnten besprochen werden. Alle waren sich einig, dass solche Zusammenkünfte fortgesetzt werden müssten, nicht zuletzt, weil mit dieser Kooperation im dualen System die Qualität der Ausbildung weiter steigt.


Berufs- und Studienorientierungstag 2015
Mit der Unterstützung der Agentur für Arbeit, zuständig hier Frau Wagenschwanz, organisierten auch in diesem Jahr am 26. März wieder unsere Beratungslehrerin, Frau Wilfer, und ihre Kollegin vom Gymnasium Georgianum mit großem organisatorischen Aufwand diese Aktion, wo in Vorträgen der verschiedenen Hochschulen unserer Region, aber auch an Info-Ständen wichtiger Arbeitgeber den Schülerinnen und Schülern der Oberstufe beider Gymnasien Fakten über ihre mögliche berufliche Zukunft in konzentrierter Form angeboten wurden.
In diesem Jahr fand der BuS-Tag in den Räumen des Gymnasiums Georgianum statt. Es zeigte sich erneut, dass der Bedarf an Informationen aus erster Hand groß ist. Darüber hinaus hatten auch viele Jugendliche, die bereits im letzten Jahr am damaligen BuS-Tag im Technikum teilnahmen, Zusatzbedarf, weil sich ihre beruflichen Ziele geändert hatten. Nach der Begrüßung durch den Schulleiter des Georgianums, Herrn StD Wagner, und unserer stellvertretenden Schulleiterin, Fraun StDin Säger, verteilten sich die Klassen nach einem ausgeklügeltem Organisationsplan, damit die Veranstaltungen gleichmäßig besucht werden konnten.
Dank gab es für die gute Vorbereitung und Zusammenarbeit der beiden Schulen, der Agentur der Arbeit, aber vor allem den Vertretern und Mitarbeitern, darunter einige Auszubildende, der Firmen und Bildungseinrichtungen, die sich wieder mit großem Einsatz an dieser Veranstaltung beteiligt haben.


Jugendwirtschaftskonferenz 11. März 2015
Nicht  zuletzt um den vielen Jugendlichen, die in unserer Region Südthüringen  entweder bereits in einer Ausbildung sind oder einen höheren  Bildungsabschluss anstreben, deutlich zu machen, was hier bei uns für  berufliche Chancen möglich sind, hat die IHK Südthüringen die  „Jugendwirtschaftskonferenz“ ins Leben gerufen. Zu den gut 800  Schülerinnen und Schülern, die die Veranstaltung am 11. März 2015  besuchten, zählten auch an die 150 Gymnasiasten der Klassenstufen 11 und  12 des Beruflichen Gymnasiums. In zahlreichen, praxisnahen Vorträgen  dieser Veranstaltung im CCS Suhl erfuhren die Jugendlichen  beispielsweise, wie Unternehmen erfolgreich funktionieren und bestehen,  und welche erfolgreiche und international aufgestellte Unternehmen es in  Thüringen gibt. Diese Unternehmen sind DIE Chance für die Jugendlichen,  einen qualifizierten Beruf in ihrer Heimat ausüben zu können. In den  Vorträgen wurde deutlich, wie man sich mit innovativen Ideen, einem  hohen Maß an Werteverständnis und sozialen, fachlichen und persönlichen  Kompetenzen eine Karriere aufbauen kann, ohne deshalb wegziehen zu  müssen. Beeindruckend war auch, dass man die andere Seite des  Unternehmens, die Arbeitgeberseite, kennen lernen durfte. Die Botschaft  „Dienen kommt vor Verdienen“ machte deutlich, dass nur Fleiß, Ausdauer  und viel Arbeit die Basis für einen Erfolg sind, auch in finanzieller  Hinsicht. Und schließlich war einer der Vorträge auf Englisch, um zu  demonstrieren, dass auch gute Fremdsprachenkenntnisse für den  beruflichen Erfolg von Bedeutung  sind. Der eine oder andere konnte vielleicht auch feststellen, dass die  Referenten sichtlich Spaß an ihrer Arbeit hatten.


Berufemesse FAMOS 2015 23.-25. April
Die  Berufemesse FAMOS ist auch in diesem Jahr wieder ein Ort, an dem sich  das SBSZ Hildburghausen vorstellt. In vielen Einzelgesprächen haben Frau  Siegmund und Frau Matthäi Jugendlichen unsere Ausbildungsmöglichkeiten  und Bildungsgänge vorgestellt. Natürlich konnten die interessierten  Jugendlichen auch Info-Material mitnehmen und auf dieser Messe auch  potentielle Betriebe für ihre Ausbildung befragen. So gesehen war die  FAMOS-Messe ein ideales Kontaktforum für die berufliche Bildung.



Fußleyball Berufsschul-Cup 21. April
Zwei  Teams unserer Schule nahmen am 21. April an dem 12. Fußleyball  Berufsschul-Cup teil. In den zwei Teamsportarten Fußball und Volleyball  spielt jeder gegen jeden. Unsere Schule belegte den 6. Platz. Da ist  noch Luft nach oben.



Europapolitik vor Ort: Aktuelle Flüchtlingssituation im Landkreis Hildburghausen
Am  Montag, 11.5.2015, hatte die stv. Schulleiterin Frau Säger in ihrem  Ethikunterricht im Beruflichen Gymnasium die aktuelle Diskussion über  die zunehmenden Flüchtlinge in unserer Region zum Thema gemacht. Dazu  hatte sie die zuständige Sachbearbeiterin im Landkreis, Frau von  Nordheim, und die Asylbewerberin Riham M. aus Syrien eingeladen, damit  die Jugendlichen direkt über die Situation in ihrer Heimat informiert  werden. Bei ca. 173000 Asylbewerbern 2014 in Deutschland wurde etwa ein  Drittel abgelehnt. Frau von Nordheim referierte kurz über die Begriffe  Migration und Flüchtlinge und erklärte, dass nach dem so genannten  Königsteiner Schlüssel der Anteil der aufzunehmenden Flüchtlinge pro  Bundesland berechnet werde. Anfangs zahlt das Landratsamt eine Art  „Sozialhilfe“. Erst wenn eine Aufenthaltsgenehmigung vorliegt, kommt das  Geld vom Jobcenter, z. B. für einen Integrationskurs. Ein Asylbewerber  wird die ersten drei Monate „geduldet“, wobei in dieser Zeit ein  Arbeitsverbot gilt. Erst mit der „Aufenthaltsgestattung“ können  Asylbewerber vermittelt werden, wobei nach wie vor das deutsche Gesetz  gilt, dass bei der Jobvermittlung Deutsche, die das machen könnten,  bevorzugt werden müssen und dann der Asylbewerber nicht in einen Job  übernommen wird. Alle Kinder sind ab 6 schulpflichtig, daher ist die  Vermittlung von Sprachkenntnissen sehr wichtig. Frau Riham M. erzählte  von ihrem Aufenthalt in Deutschland. Sie ist seit etwa 10 Monaten hier.  Ihre Schwestern und Brüder leben in Erfurt. Sie verfügt über eine gute  Schulbildung, denn sie ging 11 Jahre zur Schule, und möchte am liebsten  Krankenschwester werden. Ihr hoher Bildungsstand ist kein Einzelfall;  viele Flüchtlinge aus dem Irak und aus Syrien verfügen über einen hohen  Bildungsstandard, einige sind sogar Akademiker. Frau von Nordheim hob  hervor, dass fast alle ihrer Helfer ehrenamtlich tätig sind. Mitarbeiter  sind gerade auf dem Land schwer zu finden, aber viele zeigen ein großes  Maß an Engagement in ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit. Das Landratsamt  bemüht sich, die Bevölkerung vor Ort über die voraussichtlichen  Neuankömmlinge umfassend zu informieren, und so ist es gelungen,  kleinere Flüchtlingsgruppen durch engagierte Bürger und Bürgerinnen vor  Ort zu betreuen. Die Schülerinnen und Schüler zögerten nicht Fragen zu  stellen, vor allem im Hinblick darauf, was in ihren Heimatorten an  Flüchtlingen zu erwarten sei und wie man sich um diese kümmere. Somit  wurden einige der im Umlauf befindlichen Gerüchte und Meinungen mit  Fakten widerlegt und richtig gestellt. Es wurde auch klar, dass die  notwendige und sinnvolle Integration nicht nur eine finanzielle  Angelegenheit ist, sondern auch menschliche Dimensionen hat.


Europapolitik vor Ort II: Workshop zum Thema Migrationspolitik
Am  Montag, 11. Mai, waren in einem Workshop zu Fragen der  Migrationspolitik und den Konfliktlinien zwischen den verschiedenen  Interessensgruppen die Klassen der Berufsfachschule T14 und W14 geladen.  Anlass ist der Flüchtlingsstrom aus den arabischen Ländern Syrien und  Irak. In den Ländern, in denen sie Hilfe und zumindest eine sichere  Bleibe erhoffen, fühlen sich viele Menschen dieser Situation nicht mehr  gewachsen. Ihre Ängste sind groß und sie haben wenig Ahnung davon, was  diesen Menschen widerfahren ist. In einem Planspiel soll das Thema den  Jugendlichen nahegebracht werden. Zuerst nehmen sie die Rolle einer  EU-Sonderkonferenz ein, in der besprochen wird, mit welchen Maßnahmen  das Flüchtlingsproblem lösen könnte. Im zweiten Teil nehmen sie die  Rolle der Handelnden vor Ort ein, die diese Maßnahmen durchführen  müssen. Auf einer fiktiven Insel müssen sie nun versuchen, das  Flüchtlingsproblem zu lösen. Die Erkenntnis ist, dass angesichts der  Menschen, an die man denken muss, die besprochenen und angeordneten  Maßnahmen nicht immer so durchsetzen kann, wie das vorgesehen ist. Man  spricht von Flüchtlingen, und sowohl diese als auch die Handelnden vor  Ort sind Menschen.


Bewerbungstraining BVJ mit AOKplus
Wie bewerbe ich mich richtig? Die Jugendlichen im Berufsvorbereitungsjahr haben das in einem Kurs gelernt, mit tatkräftiger Unterstützung von Frau Stubenrauch von der AOKplus. Es gelang, viele Unsicherheiten zu beseitigen und mit etwas Übung wird die nächste Bewerbung schon klappen. Es ist nicht leicht, sich selbst sachlich darzustellen und sich für einen Job als geeignet zu empfehlen, denn das ist keine übliche Situation im Alltag. Aber es ist wichtig, die Prinzipien einer Bewerbung verstanden und möglichst gut umgesetzt zu haben.


Sportfest 2015
Das Sportfest ist Teil unseres Gesundheitskonzeptes. Die Jugendlichen sollen nicht nur an Wettbewerben teilnehmen, sondern sich auch mehr bewegen. Der Sport eignet sich gerade dazu und so kamen die Teams am 13. Mai bei schönem Wetter zur Sportanlage an der Waldstraße, um in den verschiedenen Bereichen der Leichtathletik und der Mannschaftssportarten gegen- und miteinander anzutreten. Am frühen Nachmittag waren alle Ergebnisse ermittelt und die Sieger bzw. 2.- und 3.-Platzierten konnten ausgezeichnet werden.




Sprachassistentin Sofia beendet ihren Aufenthalt bei uns
Ende Mai ist der Aufenthalt für Sofia Dimitrieva als Sprachassistentin für Russisch zu Ende. Diese Zeit ist schnell vergangen. In den letzten Tagen verabschiedete sich Sofia von den Schülern mit kulturellen Highlights aus ihrer Heimat in Südsibirien. Am Freitag, 29. Mai, gab es im Lehrerzimmer noch eine Verabschiedung durch die Schulleitung und die Lehrerschaft, und dann wurde noch zusammen gegessen und getrunken. Sofia wird noch einige Wochen in Hildburghausen bleiben, bevor sie nach einem Zwischenaufenthalt in anderen Gegenden Deutschlands nach Hause reist. Wir wünschen ihr alles Gute für ihre Zukunft!



2. Schüleraustausch des Beruflichen Gymnasiums mit Schülern aus Glubokoje in Belarus „Wider das Vergessen – die Auswirkungen der beiden Weltkriege“
Am Mittwochabend, 18. Juni 2015, erreichten die 15 Schülerinnen und Schüler nach gut 36 Stunden Fahrt mit ihren zwei Lehrerinnen das Haus 1 des SBSZ, wo die Schülerinnen und Schüler aus den Klassen des Beruflichen Gymnasiums auf sie warteten. Michael Jacob, er unterrichtet Sport und Wirtschaftsgeografie, und Rolf Schildknecht, Deutsch und Geschichte begleiten dieses Jahr unsere Jugendlichen beim diesjährigen Austausch. Gleich am Donnerstag führte sie der Weg nach Erfurt zur Festung Petersberg. Am Freitag gab es zwei Stunden Geschichtsunterricht zum Thema „Was wir aus der Geschichte lernen können“ Muss man 2015 noch über den 2. Weltkrieg sprechen?“. Die Jugendlichen erarbeiteten gemeinsam die Gründe, die dafür sprechen: Das Geschehen mit all seinen Grausamkeiten darf nicht in Vergessenheit geraten. Immerhin gab es in Belarus ca. 1,7 Millionen Tote, was den höchsten prozentualen Anteil aller Länder im 2. Weltkrieg überhaupt entspricht. Die menschenverachtende Gewalt u. a. gegen die Bürgerinnen und Bürger der damaligen Sowjetrepublik zeigt sich auch in den Gedenkstätten bei Glubokoje und hier bei Römhild. So war denn die Pflanzaktion von 600 Hainbuchen am Weg des Gedenkens die zentrale Aktion des Aufenthalts der Jugendlichen aus Belarus. Über die Pflege der Gedenkstätten in beiden Landkreisen sollen die Jugendlichen lernen, dass die wieder ins Gedächtnis der Menschen gebrachten Erinnerungen einen wichtigen Beitrag zu einer gemeinsamen friedliche Zukunft darstellen. Dazu trug auch ein Besuch des Memoriums Nürnberger Prozesse bei, wo die Jugendlichen umfassend über die wichtigsten Geschehnisse der Zeit vor 1945 informiert wurden und wie die internationale Staatengemeinschaft zum ersten Mal mit diesen Prozessen versuchte, Kriegsverbrechen und Angriffskriege zu verurteilen, ein Novum in der Geschichte der Menschheit. Am Mittwochabend gab es dann einen Abschiedsabend, der von den Gästen vorbereitet und durchgeführt wurde. Mit Bildern aus der Stadt im Norden von Belarus und einigen Vorträgen von Gedichten und Liedern endete dieser Austausch. Am Donnerstag, eine Woche nach ihrer Ankunft, fuhren die Jugendlichen wieder nach Hause, nicht ohne sich vorher mit vielen Tränen in den Augen zu verabschieden. Im September fahren dann unsere Jugendlichen nach Glubokoje.




Exkursion der Tischler zur AKP Arbeitsplatten GmbH in Meiningen
Wir, die TH13, die sich am Ende unseres 2. Ausbildungsjahres befinden, besuchten am 1. Juli 2015 die Firma AKP Arbeitsplatten GmbH in Meiningen. Dort werden hochwertige Schichtstoffarbeitsplatten, z. B. für Nischenverkleidungen, und Bodenzubehör hergestellt. Diese Art der fast industriellen Fertigung war ziemlich neu für uns. Die Kombination aus hochmoderner CNC-Technik und konventioneller Arbeit zeigte uns, wie vielseitig unsere Beruf sein kann. Auch der Auszubildende aus dem 1. Lehrjahr, der bei AKP arbeitet, konnte uns bestätigen, dass Genauigkeit und Übung das A und O auch bei maschinengestützter Arbeit ist. Im Anschluss erfolgte durch das Schloss Elisabethenburg. Fokus lag auf der Entwicklung der Möbel in den Stilepochen der letzten Jahrhunderte. Das fing an in der Gotik mit einfachsten Truhen in Bohlenbauweise und ging bis zu den aufwändig furnierten Schränken des Barock. Sehr interessant war die Präsentation eines Römhilder Kästchens. Diese kleinen Kästchen wurden mit einfachen Mitteln hergestellt, aber aufwändig verziert und mit Geheimfächern versehen. Auch das Wohn- und Empfangszimmer von Herzog Georg II. war mit seinen Decken- und Wandvertäfelungen lehrreich. Wir erfuhren bei der Führung viele geschichtlichen Fakten und die Ideen, die hinter den konstruktiven Lösungen stecken. Danken möchten wir Herrn Hirn, dem Geschäftsführer von AKP, der uns fachgerecht informiert hat, außerdem Frau Jakob, die uns fachlich durch die Möbel-Stilepochen geführt hat. Dank gilt auch Frau Heublein, die als Berufsschullehrerin die Exkursion organisiert und uns begleitet hat.
Gregor Knoll, TH13


Sich wohlfühlen in der Schule - Teil unseres Gesundheitskonzepts
Am Dienstag, 7. Juli, wurde im obersten Stock des Hauses 1 in der Wiesenstraße, direkt gegenüber der Aula-Empore, eine „Wohlfühlecke“ den Jugendlichen in diesem Haus zur Nutzung übergeben. Befragungen haben gezeigt, dass viele unserer Schülerinnen und Schüler ein Bereich fehlt, wo sie ich mal bequem hinsetzen können, ohne deshalb gleich in einem Klassenraum zu sitzen. Mit viel Unterstützung durch Förderverein, den Lehrern im Bereich Holztechnik und von Firmen ist es gelungen, aus Holzpaletten ansprechende Sitzmöbel herzustellen. Dazu gibt es auch Polsterunterlagen, obwohl der Sitzkomfort auf diesen Palettenmöbeln überraschend groß ist. Damit ist ein Anfang für eine gemütliche Sitzecke gemacht. Wir wissen, dass Jugendliche besser lernen, wenn sie sich bei uns wohlfühlen. Dies ist auch in unserem Gesundheitskonzept im Rahmen der „Eigenverantwortlichen Schule“ so vorgesehen.


Abschluss Berufsfachschule 2-jährig
Am Donnerstag, 9. Juli 2015, erhielten auch die Schülerinnen und Schüler der 2-jährigen Berufsfachschule in den Fachrichtungen Wirtschaft/Verwaltung W13 und Technik T13 ihre Abschlusszeugnisse. Sie bestätigen den Abschluss als vergleichbar mit der Mittleren Reife, so dass den Jugendlichen auch der Weg in andere weiterführende Bildungsgänge, z. B. in das Berufliche Gymnasium, offen steht. Auf alle Fälle erhielten die Schülerinnen und Schüler neben dem Unterricht in den allgemein bildenden Fächern wie Deutsch, Mathe oder Englisch auch fachspezifischen Unterricht. Mit diesen Kenntnissen können sie bei der Wahl des Ausbildungsplatzes punkten, denn sie verfügen über mehr Vorkenntnisse in den fachspezifischen Fächern ihrer Fachrichtung als Mitbewerber von Regelschulen. Die Ausbildung umfasste auch viele Praxisstunden, so dass die erlernte Theorie gleich angewandt werden konnte. Auch das ist ein weiterer Vorteil der Berufsfachschule. Im August beginnt ein neuer Jahrgang in der Berufsfachschule, oder BFS, wie sie knapp und bündig genannt wird.



Fairness-Cup der Sparkasse
Ebenfalls am Dienstag fand in der Sporthalle ein kleiner Fußball-Fairness-Cup der Sparkasse statt. Kleine Mannschaften treten in einen Wettbewerb, in dem es nicht auf Durchsetzungskraft ankommt, sondern auf gegenseitige Fairness. Gerade Fußball ist als Mannschaftsport auf ein gutes Miteinander angewiesen; und Fairness macht das Spielerlebnis der Beteiligten erst perfekt. Die Jugendlichen hatten nun die Gelegenheit, sich in Fairness zu üben. Der offensichtliche Spaß der Beteiligten zeigte, dass das erfolgreich war.



Abifeier Berufliches Gymnasium: Zwei Bestleistungen
Es war schon etwas Besonderes, die diesjährige feierliche Zeugnisübergabe des Beruflichen Gymnasiums Hildburghausen. Im Kongresshaus Rosengarten in Coburg erhielten 40 Schülerinnen und Schüler das begehrte Zeugnis mit der allgemeinen Hochschulreife. Zum ersten Mal gab es mit Sebastian Siebensohn (ø 1,0) und Kevin Kieser (ø 1,1) zwei Beste Abiturienten, die die von unserem langjährigen Nestor Werner Lämmler gestifteten wertvollen Junghans-Uhren entgegen nehmen durften. Werner Lämmler war Absolvent des Technikums, als es noch eine Art Ingenieurschule war. An diesem Freitag fuhr er im Alter von 95 Jahren die 400 km von seiner Heimat im Süden nach Coburg, um die Auszeichnungen persönlich vornehmen zu können. Nach einer Rezitation von Annemarie Lins begann der offizielle Teil. Tim Stammberger, der als Bester Abiturient vor zwei Jahren sein Abitur am Beruflichen Gymnasium bestand, begleitete die Feier mit zwei Musikstücken am Klavier. Die Schulleiterin, OStDin Heidrun Noll, bezog sich auf den französischen Philosophen René Descartes, um die Dimension der Entscheidung, das Abitur anzustreben, zu verdeutlichen. Man müsse prüfen, ob eine Entscheidung wahr, richtig und nötig sei. Diese Entscheidung zum Ziel Allgemeine Hochschulreife – so ihr Resümee – sei allen drei Kriterien gerecht geworden. Die beiden Stammkursleiterinnen, Susanne Kreußel und Helga Schleberger (in Vertretung von Marita Weiße), zeigten am Bild des Hausbaus die Entwicklung der Bildung bei den Jugendlichen auf. Mehrere Tausend Stunden Unterricht in den großen Fächern seien die Bausteine gewesen, die kleinen Fächer hätten die Aufgabe der stabilisierenden Querbalken übernommen. Somit sei das Haus Bildung im Rohbau fertig gestellt, und mit der bestandenen Prüfung hätten alle Jugendlichen nun die Chance, ihr persönliches Traumhaus weiterzubauen. Die Band Take2 präsentierte einige Musikstücke und untermalte die Zeugnisausgabe. Anschließend überreichten Ute Fischer und Michael Jacob Auszeichnungen an einzelne Schüler, und dann hielt Werner Lämmler eine kurze Ansprache, in der er an die Zeit des Technikums als Fachhochschule für Ingenieure und die Bedeutung der Gedächtnisbrücke gegenüber dem Schulhaus erinnerte. Er übergab den Preisträgern ihre Urkunden und Geschenke. Die Schulleiterin Heidrun Noll ließ den offiziellen Teil mit einem großen Dank an Frau Hennig, Mutter einer Absolventin, für ihr großes Engagement bei der Organisation dieser Abifeier ausklingen Zum Schluss des offiziellen Teils ergriffen die Schüler das Wort. Sie bedankten sich bei Eltern und Familien, und bei den Lehrern für die geduldige Unterstützung während der drei Schuljahre. Jeder Lehrer erhielt ein kleines Dankeschön, eine Namenstasse, die extra für diesen Anlass hergestellt wurde. Nach dem Essen spielte die Gruppe Take2 zum Tanz auf, was dann viele Paare auch taten.




Schulleiterin OStDin Heidrun Noll in den Ruhestand verabschiedet
Am Freitag, 10. Juli 2015, wurde Frau Noll in einer kleinen Feierstunde aus dem aktiven Dienst verabschiedet. Heidrun Noll hat die Berufsbildenden Schulen im Landkreis Hildburghausen seit etwa 25 Jahren geleitet.
Heidrun Noll hatte aus diesem Anlass die Olympiasiegerin im Biathlon Kati Wilhelm eingeladen, deren Familie sie von früher kennt. In einem begeisternden Vortrag berichtet Kati Wilhelm von der großen Bedeutung, die Ziele und Entscheidungen in ihrem Leben haben. Sie begründen die Energie und Ausdauer, die sie zu den vielen Erfolgen geführt haben.
Im Anschluss wurde der scheidenden Schulleiterin von der Abteilungsleiterin OStRin Corinna Müller im Namen des Kollegiums eine Bank überreicht, auf der sie dann Platz nehmen und die freie Zeit genießen kann. Der Förderverein unserer Schule, in dessen Namen Adelgunde Heublein und Kerstin Klocke sprachen, ließ es sich auch nicht nehmen, Frau Nolls Wirken für den Verein zu würdigen. Zum Schluss zog Cornelius Marmulla, der stellvertretende Vorsitzende des Örtlichen Personalrats eine Bilanz der Tätigkeit von Heidrun Noll an unserer Schule und verglich die Umstände am Anfang ihres Wirkens mit den heutigen Arbeitsbedingungen der Schulleitung. Das Staatliche Schulamt Südthüringen wurde von Herrn Jäger vertreten, der für unsere Schule zuständig ist.
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü