Ereignisse 2. Halbjahr - archivsbsz

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Ereignisse 2. Halbjahr

Schuljahr 2013/2014

Tag der offenen Tür im Technikum (Haus 2)
Auch in diesem Jahr kamen Hunderte von Interessenten, um sich in aller Ruhe das altehrwürdige Schulhaus in der Helenenstraße anzuschauen. Begrüßt wurden sie gleich hinter dem Eingang von dekorativ aufgestellten Blumen, als sie die kurze Treppe hinaufstiegen. Vertreter der Schulleitung hatten zeitweise viele Hände zu schütteln und den Besuchern den Weg zu weisen. Präsentationen und vor allem eine erst vor kurzem aufgestellten Schülerband brachten Stimmung in das Haus. In den Fachkabinetten zeigten Schülerinnen und Schüler oft mit großer Begeisterung ihre Experimente oder informierten die Besucher über Inhalte ihrer Unterrichtsfächer. Der Oberstufenleiter, StR Bernd Möller, informierte mehrere Mal über alles Wissenswerte des Beruflichen Gymnasiums, und hatte schon Mühe, allen Besucher einen Stuhl anzubieten, so groß war zeitweise der Andrang. Bratwürste grillen im Hof und Kuchen und Getränke unten in der Caféteria versorgten die Besucher, wenn sie mal kurz inne halten mussten, denn das Informationsangebot war sehr groß. Eine neue Ausgabe der Schülerzeitung unserer Berufsfachschule W13 war extra für diesen Tag hergestellt worden; sie enthält viele Fakten zu BG und BFS, stellt die meisten Lehrerinnen und Lehrer vor und berichtet über die Ereignisse im Technikum der letzten Jahre.
Viele Besucher freuten sich darüber, dass sie sich persönlich einen Eindruck von dem Bildungsgang zum Abitur und auch von der Berufsfachschule verschaffen konnten, und individuelle Fragen stellen konnten. Es ist immer noch so, dass viele nicht wissen, dass es zwar Berufliches Gymnasium heißt, und auch Berufsfachschule, aber dass beim "BG" die Prüfung ein allgemein gültiges Abitur ist, mit dem sie die freie Auswahl an Studienfächern an jeder Uni in Deutschland haben, und der Abschluss bei der Berufsfachschule dem Realschulabschluss gleich gestellt ist, so dass auch Berufsfachschüler sogar noch eine weitere Ausbildung am Beruflichen Gymnasium machen können. Die Unterschiede zu den allgemein bildenden Gymnasien ist Fachrichtung, bei uns Wirtschaft oder Technik (mit dem Schwerpunkt Datenverarbeitungstechnik). Die dort vermittelten Kenntnisse und Kompetenzen zahlen sich bei einem einschlägigen Studium aus, denn viele Studienfächer verlangen solche Kenntnisse, die unsere Absolventen bereits haben. Da kann man schon mal den einen oder anderen Kurs an der Hochschule überspringen und Zeit sparen.
Ziel der Ausstellung in den vielen Räumen des Technikums war, auch die allgemeinen Fächer wie Deutsch, Mathe und Fremdsprachen als integren Bestandteil der Stundentafel des Beruflichen Gymnasiums vorzustellen. Schließlich sind die Prüfungsaufgaben in diesen Fächern mit denen an den allgemein bildenden Gymnasien identisch.
Mit etwas Glück mit dem Wetter an diesem Samstag waren diese vier Stunden sehr gelungen. Die Mühe der Beteiligten, vor allem der Schülerinnen und Schüler, die ihren freien Samstagvormittag geopfert hatten, und der Lehrerinnen und Lehrer, die auch viel Zeit und Arbeit in die Vorbereitung gesteckt hatten, hat sich gelohnt. Allen einen herzlichen Dank dafür!











Spende Blut - rette Leben
Untersuchung - Spende - Stärkung

So hieß es wieder einmal im SBSZ, als am Montag der Blutspendedienst anrückte. In der Aula wurden die Spender erst einmal befragt und gründlich untersucht. Schließlich ist der Verlust eines halben Liters Blut für den Körper keine einfache Sache. Wenn alles in Ordnung war, konnte sich der Spender oder die Spenderin auf die Liege begeben, wo dann das Blut entnommen wurde.
Danach gab es neben einem 10-€-Schein auch noch die ersten Vitamine, und dann konnten die Spender im Lehrerzimmer ein gutes, gesundes Frühstück einnehmen, bevor sie entlassen wurden.
Spender dürfen am Tag der Spende keinen Aolkohol zu sich genommen haben, schließlich soll der Empfänger keinen Alkohol in seinen Blutkreislauf bekommen. Rauchen sollte bis zwei Stunden nach der Spende ebenfalls tabu sein. Die Untersuchung soll sicherstellen, dass der potentielle Spender das auch verkraftet. Jeder wird einzeln untersucht. Gewicht und Alter spielen eine Rolle. Ein eventueller Arztbesuch sollte ausreichend lange zurückliegen, vor allem wenn man Spritzen bekommen hat. Das Blutbild darf nicht beeinträchtigt werden, zum Schutz der Empfänger. Man kann mehrere Male im Jahr zur Blutspende gehen, wobei Frauen das etwas seltener tun dürfen als Männer. Frühestens nach etwa zwei Monaten kann man wieder Blut spenden.
Trotz modernster Techniken ist die Blutspende wichtiger denn je. Vor allem Unfallopfer benötigen schnelle Hilfe, damit sie bei großem Blutverlust nicht in Lebensgefahr kommen.
Die Möglichkeit zur Blutspende gibt es in unserem Haus 1 etwa ein bis zwei Mal im Jahr. An diesem Montag war die Teilnahme etwas geringer, was vielleicht daran liegt, dass es ein Rosenmontag war und so manch einer befürchtete, an diesem Tag nach der Spende nicht mehr so fit für den Fasching zu sein.

Besuch aus Finnland
Für ein paar Tage weilte die Lehrerin Aija Keski-Korsu von der Berufsschule in Raahe, Finnland, bei uns, um sich über unser Schulsystem, unseren Schultag zu informieren und natürlich auch aus ihrem Schulalltag zu berichten. Vorrangig ging es um die interne Organisation der Schulen in Deutschland und Finnland. Wir wollen mehr von einander lernen. Aija unterrichtet auch Datenverarbeitung und ist in ihrem Schulteil verantwortlich für den Stundenplan. Es zeigte sich, dass so manches Problem in Finnland eine andere Lösung gefunden hat als bei uns, was auch daran liegt, dass die vorgesetzten Behörden andere Vorschriften erlassen haben und damit andere Handlungsmöglichkeiten vorhanden sind. Bei ihrer Informationsveranstaltung kurz vor ihrer Abreise wurde sie von uns gefragt, was ihr denn am meisten gefallen hatte. Sie antwortete spontan: „Die Menschen sind so freundlich.“ Na, wenn das kein Kompliment für uns alle ist.

Ab jetzt bestimmst du mit!
Mit dieser eindeutigen Aufforderung zur Teilnahme an der Europawahl war das Ziel dieses Workshops klar vorgegeben. Die Stiftung Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar, in Zusammenarbeit mit der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung, führte diesen Workshop durch. Neben den Informationen zu den anstehenden Europawahlen, politischen Parteien und der Entscheidungsprozesse wurde bewusst auch die Auseinandersetzung mit antidemokratischen und vor allem rechtsextremen Einstellungen in den Mittelpunkt gerückt. Viele Erstwähler wissen zu wenig, um die Bedeutung der kommenden Wahl richtig einzuschätzen. Bei dieser Wahl wird zum ersten Mal über den neuen Kommissionspräsidenten entschieden, also quasi dem europäischen Regierungschef. Die Wahlprogramme der Parteien sind daher wichtiger denn je. Gerade nach jugendspezifischen Themen wie die berufliche Zukunft sollten demnach die Wahlprogramme untersucht werden. In Parteien engagierte Jugendliche informierten nicht nur über parteieigene Wahlprogramme, sondern nahmen auch an Diskussionen mit den Schülerinnen und Schülern der A12 teil. Sie informierten auch, wie man sich im eigenen Umfeld in die Politik einmischen kann. Wir als Europaschule sind sehr daran interessiert, dass sich möglichst viele unserer Schülerinnen und Schüler der Verantwortung für den Frieden und die Entwicklung in Europa bewusst werden.


Projekttage zum Thema Diskriminierung, Rassismus, Einflussmöglichkeiten und couragiertem Handeln

An zwei Tagen gab es im SBSZ Projekte, in denen sich die Schüler und Schülerinnen mit der Problematik von Diskriminierung und Rassismus beschäftigten. Ziel war es, den Jugendlichen zu zeigen, dass Diskriminierung und Rassismus in einer Demokratie keinen Platz haben. Sie sollten die Möglichkeiten kennen lernen, mit denen sie dagegen Stellung beziehen können und auch notfalls couragiert, also mit viel Mut, handeln können. In Übunen und Diskussionen ging es darum, wie Vorurteile entstehen und wie man sie abbaut. Am Dienstag, 25.3., nahmen die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule teil, am Mittwoch die Jugendlichen vom BVJ.

SBSZ auf der 3. Regionalmesse für Arbeit und Ausbildung in Neuhaus vertreten
Vom 14.03 bis 15.03.2014 nahm ein Team des SBSZ, die Lehrerinnen Ramona Siegmund und Sigrid Matthäi, an der 3. Regionalmesse im Kulturhaus Neuhaus am Rennweg teil. Sie informierten über konkrete schulische Bildungsmöglichkeiten für die Jugendlichen der Region und stellten den schulischen Teil der dualen Berufsausbildung dar, die bei uns möglich ist. Sowohl der Thüringer Wirtschaftsminister Uwe Höhn als auch die Sonneberger Landrätin Christine Zitzmann besuchten unseren Stand und erkundigten sich nach unseren Angeboten in Beruflicher Bildung. Natürlich gehörten auch unsere Wahlschulformen Berufliches Gymnasium und Berufsfachschule dazu, beide Schulformen bieten wir in den Bereichen Wirtschaft und Technik an.

Besuch aus Weißrussland
Am Mittwoch, 26. März, reisten aus Glubokoje in der Republik Belarus der Kreisschulrat, Kazimir Khainouski, die Direktorin des Kreisgymnasiums, Ludmilla Khveranets, und die Deutschlehrerin Maya Hryshchanka an, um eine Partnerschaft des dortigen Kreisgymnasiums mit dem Beruflichen Gymnasium vorzubereiten. In den nächsten Tagen besichtigen sie Schule und Landkreis. Der Gegenbesuch erfolgt im Mai; danach soll ein Partnerschaftsvertrag unterzeichnet werden. Die beiden Gymnasien möchten über alle Grenzen hinweg zusammenarbeiten. Ein wichtiges Thema für die Partnerschaft sind die Kriegsgräber des 2. Weltkriegs. Die sprachliche und kulturelle Zusammenarbeit soll nicht „nur“ ein Austausch von Schülergruppen werden. Vielmehr möchten wir Lehrer am Austausch beteiligen, ebenso Unterrichtsmittel der unterschiedlichsten Art gemeinsam nutzen. Inzwischen gibt es bereits Brieffreundschaften zwischen unseren Schülern in den Russischkursen und russischen Schülern mit Deutschkenntnissen, und natürlich gibt es auch Kontakte über das Internet, auch über soziale Netzwerke. Der erste Schülerbesuch ist für Anfang Juli hier in Hildburghausen geplant, der Gegenbesuch in Weißrussland soll im September stattfinden. Joachim Tomschke und Susanne Kreußel begleiten die Besucher während ihres Aufenthalts bei uns.

Girls' Day: Junge "Girls" erobern die frühere Männerdomäne Holztechnik
Auch in diesem Jahr nahm das SBSZ an der bundesweiten Aktion teil. Mädchen aus den Regelschulen besuchten die Werkstatträume des SBSZ und ließen sich unter der fachkundigen Anleitung von Lehrer Beyersdörfer mit den Stoffen Holz und Metall ein. Den Lötkolben sicher benutzen ist nur eine der gebotenen Aktionen. Holz bearbeiten, damit es glatt und schön aussieht ist auch eine begehrte Aktion. Auf diesen Tag haben sich die beteiligten Lehrkräfte ausgiebig vorbereitet, damit die Mädchen auch die Vielseitigkeit des Handwerks kennen lernen. So manch eine Schülerin hat nun eine klare Vorstellung davon, dass ein Beruf in der Holz- oder in der Metalltechnik sehr wohl eine gute Alternative zu den typischen Frauenberufen ist. Die Anzahl von weiblichen Auszubildenden in diesen Berufen ist sicher noch steigerungsfähig.

BuS-Tag: Georgianum und SBSZ zeigen Wege in die Zukunft auf
Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufen des Georgianum und des Beruflichen Gymnasiums waren ins Technikum in der Helenenstraße eingeladen, um sich konzentriert und umfassend über Berufs- und Studienchancen zu informieren. Bereits am Eingang wurden sie begrüßt, nachdem sie die geschmückte Treppe zur Eingangshalle hinaufgestiegen waren. In Scharen drängten sich die Jugendlichen nach der Begrüßung durch die beiden Schulleiter, Herr Wagner vom Georgianum und Frau Noll vom SBSZ, und einer knappen Einführung in die Veranstaltung durch Frau Wilfer, Beratungslehrerin am SBSZ, in das Haus zu den einzelnen Räumen, in denen Vorträge von Hochschulen und Firmen angeboten wurde, oder zu den drei Räumen, in denen Firmen und Bildungseinrichtungen ihre Informationsstände aufgebaut haben. In einem „Elternkarussell“ berichteten ehemalige Schülerinnen und Schüler von ihrem beruflichen Weg von der Schule zu dem Erfolg, den sie heute haben. Studenten, die ihr Abitur im Beruflichen Gymnasium erworben haben, informierten vom Alltag an den verschiedenen Hochschulen, an denen sie inzwischen studieren.
In drei Durchgängen wechselten die Gruppen die Veranstaltungen und verteilten sich damit auf die einzelnen Räume. Lehrerinnen und Lehrer des SBSZ standen bereit, um den Jugendlichen bei der Suche nach dem gewünschten Raum zu helfen. Natürlich unterstützte das Kollegium auch den Auf- und Abbau der Teilnehmer in den verschiedenen Räumen. Die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule Wirtschaft/Verwaltung hatten, unterstützt von ihrer Klassenlehrerin, Frau Posluschny, Kuchen gebacken. Begleitet von Frau Roßbach und Herrn Amend, Fachlehrer für Ernährung, brachten sie den Teilnehmern Kaffee und Kuchen direkt an den Stand.
Beim BuS-Tag geht es um konzentrierte Information, verbunden mit der Möglichkeit, konkrete Fragen zu stellen, um konkrete Antworten zu erhalten. Die ersten Kommentare von Schülern bestätigen das Konzept dieser Veranstaltung, deren Veranstaltungsort im Jahresrhythmus zwischen Technikum und Georgianum wechselt. Im nächsten Jahr ist das Georgianum wieder an der Reihe. 



Kreativität ist gefragt
Fachunterricht kann auch sehr attraktive Ergebnisse haben. Im Fachpraxisunterricht Hauswirtschaft der Klasse BVJ 13c haben die Azubis Angelique Licea Lopez und Samanta Triebeldiese Kissen selbst entworfen, entsprechende Stoffe ausgewählt und mit viel Präzision genäht. Ihr Können zeigt ein Jahr fleißiges Lernen und Können im Gestalten und Nähen. Autor: Frau Raupach

Großer Erfolg beim Sicherheitswettbewerb 2013-2014 „Jugend will sich-er-leben“
Die Klassen des SBSZ Hildburghausen nehmen seit vielen Jahren am Sicherheitswettbewerb „Jugend will sich-er-leben“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung teil. In diesem Jahr hat das SBSZ einen Hauptpreis gewonnen, der aufgrund der erfolgreichen Beteiligung anderer Berufsbildenden Schulen ausgelost wurde. Den Scheck von 300 € konnte Frau Voigt, die Koordinatorin der Aktion an unserer Schule, in der Abschlussveranstaltung am 13. Mai in Meiningen in Empfang nehmen. Die Abschlussveranstaltung im Meininger Berufsbildungszentrum wurde in Bezug auf das diesjährige Thema „Denk an mich – Dein Rücken“ mit Darbietungen der Auszubildenden der HBFS Gesundheits- und Krankenpflege gestaltet, das Jugendrotkreuzorchester Meiningen begleitete die Veranstaltung.
Besonders erfreulich für das SBSZ ist die Tatsache, dass neben den Schulen in Nordhausen, Eisenach, Jena, Worbis, Artern und Ilmenau ein Schülerpreis an den Schüler Manuel Coburger aus der Klasse A12b des Beruflichen Gymnasiums des SBSZ in Höhe von ebenfalls 300 € ging, der den Preis persönlich entgegen nahm. Zu diesen Erfolgen gratulieren wir herzlich! 

FAMOS in Sonneberg
Am 15. und 16. Mai hat Frau Wilfer das SBSZ auf der Messe FAMOS in Sonneberg vertreten. Dort stellten neben den Berufsbildenden Schulen der Region auch viele ausbildenden Betriebe und Organisationen aus. Es kamen Tausende von Besuchern, um sich über berufliche Angebote zu informieren.

Abiturprüfungen haben begonnen
Mit der schriftlichen Prüfung im Kernfach Deutsch begann am Montag, 12. Mai, die Reihe der Abiturprüfungen. Am darauf folgenden Mittwoch findet die Mathe-Prüfung statt, am Freitag endet die erste Woche mit Englisch. In der folgenden Woche stehen Biologie bzw. Physik und das Schwerpunktfach Wirtschaft bzw. Technik auf dem Plan. Die mündlichen Prüfungen sind zwischen Dienstag, 3. Juni und Donnerstag, 5. Juni geplant. Allen Prüfungsteilnehmern wünschen wir die nötige Konzentration und natürlich viel Glück.

Sportfest des SBSZ 2014
Trotz des regnerischen Wetters, das einen großen Wettkampftag im Freien verhinderte, ließen sich die Schülerinnen und Schüler den Spaß nicht verderben und trugen einen Wettkampf in Volleyball in mehreren Gruppen aus. Die Sieger bekamen neben den Urkunden noch leckere Pizzen mit, die sie dann nebenan im Lehrrestaurant vertilgen durften.

Erneut großer Erfolg beim Europäischen Aufsatzwettbewerb

Es ist schon seit vielen Jahren Tradition, dass Schülerinnen und Schüler unseres Beruflichen Gymnasiums am jährlich stattfindenden Europäischen Aufsatzwettbewerb teilnahmen, und jedes Jahr wichtige Preise einhzeimsen. In diesem Jahr erhielten Kevin Kieser und Sebastian Siebensohn aus der A12a den Preis der Bundeskanzlerin und durften beide für drei Tage nach Berlin fahren. Für Michael Ganz, ebenfalls A12a, gab es eine Teilnahmeurkunde.

Abiturzeugnisse feierlich übergeben

Am Freitag, 5. Juli, war es wieder einmal so weit: Der diesjährige Jahrgang, die Schülerinnen und Schüler der Klassen A11a und A11b, die im Herbst 2011 ihren Weg zur Reife an unserem Berufliches Gymnasium begannen, erhielt im Kulturhaus Eishausen ihre Zeugnisse überreicht. Nach dem Einzug der beiden Klassen, mit den Stammkursleitern Fr. Schleberger und Hr. Amrell voran, verlieh die Rezitation, vorgetragen von Sebastian Siebensohn, Klasse A12a, dem Ereignis einen feierlichen Rahmen. Mit der Musik der Kreismusikschule Carl Maria von Weber, wozu auch die Percussion Group mit ihren an Brasilien erinnernden Trommeln gehörte, begleitete den offiziellen Teil der Zeugnisausgabe. Die Schulleiterin, Fr. OStDin Noll, erinnerte in ihrer Festrede an den Werdegang der Jugendlichen. Sie verwies auch auf das für diesen Tag ausgewählte Zitat von Johann von Goethe: „Der Tag ist von unendlicher Länge für den, der weiß, wie man ihn würdigt und nutzt.“
Die beiden Stammkursleiter nahmen die aktuell stattfindende Fußballweltmeisterschaft gleich in ihre Worte zum Geleit auf. Mit Trillerpfeife und Deutschlandfähnchen machten sie allen Anwesenden klar, dass zumindest die Jugendlichen der Klassen A11a und A11b das Finale erreicht und erfolgreich abgeschlossen hatten.
Nach der Übergabe der Zeugnisse gab es noch Auszeichnungen für besondere Leistungen. Kevin Günther erhielt mit einem Notendurchschnitt von 1,1 neben einer Urkunde auch das wohl wertvollste Geschenk, eine präzise Funkarmbanduhr. Eine solche Uhr wird seit 2007 jedes Jahr von unserem Förderer und Mäzen Werner Lämmler gestiftet und dem Besten oder der Besten überreicht, was er diesmal aus persönlichen Gründen nicht konnte. Werner Lämmler war einer der letzten Absolventen des früheren Technikums und fühlt sich diesem ehrwürdigen Schulhaus und dem Nachfolger der staatlichen Hochschule, dem Beruflichen Gymnasium, eng verbunden. In diesem Jahr stiftete er auch noch 200 € für die Ausrichtung der Abifeier.
Es gab auch einen Sonderpreis für die beste Seminarfachgruppe mit dem Thema „Auf den Spuren Otto Ludwigs - Gegenwart und Zukunft des Dichtererbes in Eisfeld“. Zu dieser Gruppe gehören Martin Bauer, Vanessa Dörner, Julia Fischer und Felix Sausemuth. Dazu überreichte die Schulleiterin auch einen Dankesbrief des Eisfelder Bürgermeisters, der die Leistungen der Schüler würdigte und eine Nutzung der Ergebnisse der Arbeit versprach.
Die Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs 2011 bedankten sich bei den Lehren und Eltern, und überreichten jedem Lehrer eine Blume. Mit einem weiteren mitreißenden Titel der Percussion Group endete der offizielle Teil, und das Büffet war eröffnet. Allen Absolventinnen und Absolventen diesen Jahres herzlichen Glückwunsch und für den weiteren privaten und beruflichen Weg alles Gute!

Kostenlos für unsere Schule Geld sammeln - mit Charity-Shoppen über Schulengel.de
Falls Sie mal darüber nachgedacht haben, für unsere Schule Geld zu spenden, und Sie festgestellt haben, dass das zu kompliziert sei, so gibt es ab dem neuen Schuljahr eine einfache Möglichkeit dazu: Sie gehen im Internet auf www.schulengel.de, wählen unsere Schule aus und lassen sich dann auf das Geschäft ihrer Wahl weiterleiten. Die Spende wird dann auf das Konto unseres Fördervereins überwiesen. Näheres dazu finden Sie in Prospekten und Flyern, die zu Beginn des Schuljahres ausgeteilt werden.

Schüleraustausch mit Belarus (Weißrussland) hat begonnen

Am Dienstagabend erreichten die 12 Jugendlichen aus Glubokoje. im Norden Weißrusslands gelegen, ihr Ziel: das Haus 1 des SBSZ Hildburghausen. Dort wurden sie von ihren Partnern aus Klassen des Beruflichen Gymnasiums bereits erwartet. Schon vorher hatten die Jugendlichen einen regen Austausch über die sozialen Medien und auch per E-Mail gehabt. Die Lehrer des SBSZ und ihre Kollegen aus dem Kreisgymnasium trafen sich jeweils hier in Hildburghausen und danach in Glubokoje, um sich über die Inhalte und den Ablauf des Schüleraustausches abzusprechen. Es wurde von beiden Seiten ein Vertrag geschlossen. Nach über 35 Stunden Fahrt im Bus waren die Gäste doch ziemlich müde. Karin Säger, stellvertretende Schulleiterin des SBSZ, begrüßte sie zusammen mit den deutschen Partnerlehrer auf das Herzlichste in Hildburghausen. Nachdem die Jugendlichen ihren jeweiligen Partner oder Partnerin kennen gelernt hatte, gab es ein gemeinsames Abendessen. Danach informierte sie Frau Säger noch über den Ablauf des nächsten Tages und gab jedem einen Übersichtsplan mit den Aktivitäten der nächsten acht Tage. Schließlich fuhren die Jugendlichen und ihre Lehrerinnen zu den Wohnorten ihrer deutschen Partner. Ein wichtiges Thema ist die Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Unter dem Projektnamen „Wider das Vergessen – Pflege und Neugestaltung der Gedenkstätten des 2. Weltkriegs“ beschäftigen sich die Jugendlichen intensiv mit den Gedenkstätten, die in beiden Ländern nach Kriegsende entstanden und danach kaum noch gepflegt wurden. Nach einer Einführung in die örtliche Situation und Geschichte konnten die Jugendlichen mit der Arbeit in der Nähe von Römhild beginnen. Besuche bei örtlichen Betrieben und Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten der Region ergänzen den Arbeitsplan. Nach dem Abschlussabend am Mittwochabend, wo gemeinsam gekocht wurde, brachen die Jugendlichen mit ihren Lehrern am Donnerstagvormittag zu ihrer langen Heimreise nach Belarus auf. Der Gegenbesuch der Hildburghäuser Schüler aus dem Beruflichen Gymnasium erfolgt Anfang September.

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